Es ist eine Anmaßung, wenn sich Wirtschaftsexponenten zu Leitfiguren der Südtiroler Politik hochstilisieren wollen, nachdem die Wirtschaft Jahrzehnte lang sehr gern das Steuergeld vom Land genommen und die gesamte Bevölkerung, vor allem die lohn- und gehaltsabhängigen Werktätigen, damit den Fortschritt der Unternehmer mit bezahlt haben.
Die Arbeitnehmer haben keine gemeinsamen Schutzmechanismen; sie sind der Steuerpolitik ausgeliefert. Und der HGV fordert Schonzeit und will selbst diktieren, wie sich die Gemeinschaft zu entwickeln hat.
Ein Freibrief für die Arbeiterorganisationen um Entlassungsgründe vortäuschen zu können, wäre reine Willkür und Legalisierung der Täuschung.
Anstatt bei den Rentnern zu sparen, sollte die Regierung alles einsetzen, um größere Steuergerechtigkeit herbeizuführen und die riesige Steuerhinterziehung zu beseitigen.
Monti wird Italien aus der Finanzkrise herausführen, aber auf der sozialpolitischen Ebene einen Scherbenhaufen hinterlassen.
Die progressiv steigenden Einkommenssteuern, die im Laufe der Jahre nie korrigiert worden sind, laugen die Löhne und Gehälter immer mehr aus.
Südtirol wartet schon seit Jahren auf den Dialog zwischen den Solzialpartnern, aber dieser lässt auch sich warten.
Bei uns steigen die Preise laufend, weil ein wesentlicher Teil der Wirtschaft ihren Weg der Gewinnmaximierung weiter geht, ohne Rücksicht auf den wachsenden Druck, dem die Familien ausgesetzt sind.
Für eine lineare Entwicklung der Gesellschaft, vor allem der jungen Familie, ist der stabile Arbeitsplatz der ausschlaggebende Faktor.
Die Südtiroler Jugend sollte auf die Straße gehen und gegen die Arbeitslosigkeit protestieren.
Es ist eine Anmaßung, wenn sich Wirtschaftsexponenten zu Leitfiguren der Südtiroler Politik hochstilisieren wollen, nachdem die Wirtschaft Jahrzehnte lang sehr gern das Steuergeld vom Land genommen und die gesamte Bevölkerung, vor allem die lohn- und gehaltsabhängigen Werktätigen, damit den Fortschritt der Unternehmer mit bezahlt haben.