Eine statistische Umfrage unter der Jugend Italiens hat vor wenigen Tagen ergeben, dass die Jugend vom Fortschrittswahn der globalisierten Gesellschaft des „immer mehr, immer schneller“ die Nase voll hat. Landtagsabgeordneter Georg Pardeller weist darauf hin, dass in dieser Hinsicht auch der italienische Regierungschef Monti daneben liegt. Er hat es zum Fixpunkt seiner Entwicklungsstrategie für Italien gemacht, die Unsicherheit des Arbeitsplatzes zu vergrößern und davon auszugehen, dass die Jugend ohnehin mehrmals im Leben Arbeitsplatz wechseln wird und den fixen Arbeitsplatz gar nicht mehr will.
Fast sechs Millionen Euro gibt das Land jährlich für Information und Marketing aus. Das ist nach Auffassung des SVP-Landtagsabgeordneten Georg Pardeller entschieden zu viel, auch weil ein erheblicher Anteil dieser Mittel für Broschüren und andere „papierene“ Werbung ausgegeben wird, die kaum gelesen wird und vielfach im Müllcontainer endet, keineswegs zum Vorteil der Umwelt.
Landtagsabgeordneter Georg Pardeller stellt die Aussagen von Regierungschef Mario Monti zur Langeweile eines lebenslangen Arbeitsplatzes im selben Beruf und im selben Unternehmen in Frage. Ein mehrmaliger Arbeitsplatzwechsel während des Berufslebens ist zwar ein Weg zur persönlichen Erfahrungserweiterung und vielleicht auch Impuls für die Mobilität einer Gesellschaft, aber eine echte Lösung ist es nicht.
Für den Landtagsabgeordneten Georg Pardeller klingt die Realisierung einer Wein-Genusswelt mit unterirdischen Spaziergängen in Girlan zum jetzigen Zeitpunkt wirklich wie purer Hohn. Es gibt viele dringendere Probleme in Südtirol!
Mit Giuseppe Sfondrini ist eine Spitzenpersönlichkeit der Südtiroler Politik von uns geschieden. Er hat über Jahrzehnte in der Stadt Bozen und im Landtag bzw. in der Landesregierung den Aufbau der Autonomie und das Zusammenleben der Sprachgruppen gefördert.
Für eine lineare Entwicklung der Gesellschaft, vor allem der jungen Familie, ist der stabile Arbeitsplatz der ausschlaggebende Faktor.