Portrait Georg Pardeller
Georg Pardeller - SVP Südtiroler Volkspartei
Gerog Pardeller
„Gerechtigkeit ist nie geschenkt,
sondern immer erkämpft“

SOLIDARITÄT: Eine Gesellschaft ist solidarisch, wenn ihre Mitglieder einander helfen, indem sie gemeinsam an den Säulen der eigenen Existenz arbeiten und auch Andere akzeptieren.

Soziale Abfederungen

Keine Gesellschaft ist so reich - auch nicht die unsere -, dass sie sich in Sicherheit fühlen kann, für immer vor Notlagen gefeit zu sein. Das bestätigt sich seit dem Ausbruch der weltweiten Wirtschaftskrise auch bei uns. Wirtschaftliche und soziale Notlagen häufen sich auch in unserer sozialstaatlich fortschrittlichen Gesellschaft. Ziel muss sein, allen Menschen ein sicheres Einkommen und damit auch ein sicheres Auskommen gewährleisten zu können.

In Krisenzeiten zeigt sich meist die Ausgewogenheit einer Gesellschaft. Eine Gesellschaft ist reif, wenn sie bereit ist, die Not mit vereinten Kräften zu bekämpfen, Sondermaßnahmen zu ergreifen, Verzicht auf der „reichen Seite" der Volkswirtschaft hinzunehmen, umzuschichten, neu und anders zu verteilen. Arm ist eine Gesellschaft dann, wenn der Gruppenegoismus und die individuelle Selbstsucht die Oberhand über Solidarität behält.

Südtirol hat einen relativ hohen sozialen Status erreicht, einen Grad an Sozialpolitik, der den Vergleich mit anderen Gebieten nicht zu scheuen braucht. Aber in der Not ist es nie genug. Da ist das gesamte System gefordert. Eine Gesellschaft zeigt ihre echte Stärke und Standfähigkeit richtig erst dann, wenn sie bis zum Äußersten gefordert wird. Soziale Abfederungen in Notlagen sind eine solche Herausforderung. Dazu muss Südtirol immer bereit sein, nur dann kann es eine echte Heimat für alle sein.

Laut nachgedacht

Für eine lineare Entwicklung der Gesellschaft, vor allem der jungen Familie, ist der stabile Arbeitsplatz der ausschlaggebende Faktor.

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